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Samstag, 3. November 2012

So bleibt Deutschland ideenreich und innovativ


Bürgerinnen und Bürger aus Hagen und Umgebung entwickeln Gestaltungsideen zum
demografischen Wandel im Rahmen des Bürgerdialogs des Bundesbildungsministeriums
85 Bürgerinnen und Bürger aus Hagen und Umgebung haben am Samstag im Rahmen des
Bürgerdialogs Demografischer Wandel des Bundesbildungsministeriums die Frage diskutiert,
wie Deutschland und somit auch die Region Hagen ideenreich und innovativ bleiben kann. In
der Stadthalle Hagen entwickelten die Teilnehmenden auf der dritten von bundesweit sechs
Bürgerkonferenzen Gestaltungsideen zum Zusammenleben, zur Arbeitswelt, zum
lebenslangen Lernen und zur Bildung. Das waren u. a.:

Zusammenleben: Einrichtung eines „Alt-trifft-Jung-Forums“ als zentrale
Anlaufstelle und Tauschbörse für nachbarschaftliche Dienste. Zum Beispiel:
„Tausche tapezieren gegen babysitten“.
Arbeitswelt: Ältere Arbeitnehmer sollten länger in die Vermittlung von
Fachkenntnissen eingebunden werden. Durch einen gleitenden Übergang in den
Ruhestand können sie länger ihre Kompetenzen einbringen und zugleich dem
Unternehmen weiter zur Verfügung stehen. Wissensverluste werden minimiert.
Lebenslanges Lernen und Bildung: Bildungsurlaub als Instrument zur
Weiterbildung: Das Recht und der Anspruch auf Bildungsurlaub sollte stärker in
den Unternehmen anerkannt und gelebt, die staatliche Förderung in diesem
Bereich als Anreiz sowohl für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer ausgebaut werden.

Eva Nourney, Leiterin des Referats Wissenschaftsanalysen, Wissenschaftskommunikation,
Forschungskoordinierung im Bundesministerium für Bildung und Forschung dankte den
Teilnehmenden für ihr Engagement: „Es ist wichtig, dass wir über den demografischen
Wandel nicht nur in unserem Büros nachdenken, sondern auch erfahren, was die
Bürgerinnen und Bürger bei dem Thema bewegt und welche Vorschläge sie haben.“ Sie
unterstrich, dass die Ergebnisse des Bürgerdialogs Eingang in den Prozess der politischen
Meinungsbildung finden werden – im BMBF ebenso wie im Umsetzungsprozess der
Demografiestrategie der Bundesregierung.
„Ich freue mich, dass das Bundesbildungsministerium die Stadt Hagen für eine der sechs
Bürgerkonferenzen ausgewählt hat“, sagte Oberbürgermeister Jörg Dehm. „Wir werden von
der Kreativität auf dieser Bürgerkonferenz profitieren und ich hoffe, dass auch wir als Stadt
einige der Ergebnisse umsetzen können.“

Einblick gewinnen. Mitreden.
Die Teilnehmenden nutzten die Veranstaltung, um Einblick zu gewinnen und mitzureden. Sie
informierten sich bei den anwesenden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft,
Wirtschaft und Politik, diskutierten mit ihnen und untereinander ihre Fragen, Bedenken und
vor allem Erwartungen an den demografischen Wandel. So auch der Hagener Familienvater
und Software-Entwickler Anziz Mbae Hamidou (44): „Ich habe mich besonders dafür
interessiert, wie man durch bessere Integration dem Fachkräftemangel entgegentreten
kann.“ Überrascht über die vielen erzielten Kompromisse war der Vertriebsentwickler Rainer
Stammer (61), der sich beim Thema Schule einbrachte: „Trotz der verschiedenen
Hintergründe und Wissensstände haben wir in unserer Diskussionsrunde fast immer einen
Konsens gefunden.“

Die Expertinnen und Experten nahmen die Impulse und Ideen auf – so zum Beispiel beim
Thema Bildung und lebenslanges Lernen: Andreas Bendig von der Agentur mark GmbH
unterstrich die mit dem demografischen Wandel stetig wachsende Bedeutung der
Weiterqualifizierung: „Bei der Weiterbildung sind die Unternehmen schon im eigenen
Interesse in der Pflicht. Allerdings wird sich auch das Bewusstsein bei den Beschäftigen
wandeln: Wir werden vielleicht nicht mehr einen, sondern im Laufe des Lebens zwei oder
drei Berufe erlernen.“ Dr. Manfred Gogol von der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie
und Geriatrie e. V. ist Mitglied im Beraterkreis des Bürgerdialogs Demografischer Wandel
und sprach sich für ein neues Altersbild aus, in dem das Erlernen neuer Fähigkeiten als
geistiges Training einen festen Platz einnimmt: „Für ein Sinn-erfülltes Leben brauchen wir
Aufgaben. Solche im Alter zu finden, ist eine Herausforderung, und zwar nicht nur für den
Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft.“

Die Dokumentation der Diskussionsergebnisse nahmen die Expertinnen und Experten am
Ende des Tages entgegen. Die Ergebnisse fließen in den Bürgerreport ein, der Anfang 2013
auf dem Bürgergipfel Demografischer Wandel an Bundesbildungsministerin Annette
Schavan sowie an Verantwortliche aus dem gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und
politischen Leben übergeben wird.

Ab dem 30. Oktober wird der Bürgerdialog zusätzlich zu den Bürgerkonferenzen auch im
Internet auf http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/demografischer-wandel/ geführt.
Presseservice
Gerne sind wir Ihnen für die Nachberichterstattung bei der Vermittlung von
Interviewpartnern behilflich: Wir stellen für Sie den Kontakt zu Expertinnen und Experten,
Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums sowie zu den teilnehmenden Bürgerinnen
und Bürgern her.
Hintergrundinformationen zum Verfahren des Bürgerdialogs und Zahlen und Fakten zum
demografischen Wandel in der Region Hagen sowie Bild- und Audiomaterial zu Ihrer
Verwendung finden Sie in unserer Pressemappe unter:
http://www.buergerdialog-bmbf.de/allgemein/358.php

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden.
Ihr Büro Bürgerdialog – Redaktion

Kontakt:
Büro Bürgerdialog – Redaktion
Reinhardtstraße 58
10117 Berlin
Tel.: 030 20164094-1
E-Mail: presse@buergerdialog-bmbf.de

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Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik

Man erkennt sie.


Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001


Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik

Man erkennt sie.


Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001


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